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	<description>technisch - juristischer blog</description>
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		<title>Verfassungsbeschwerde gegen Netzsperren</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 15:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die B&#252;rgerrechts- und Datenschutzorganisation FoeBuD e.V. ruft auf zur Unterzeichnung einer Verfassungsbeschwerde gegen Internetsperren. Das
so genannte Zugangserschwerungsgesetz ist seit dem 23. Februar 2010 in Kraft. Alle politischen Initiativen, dieses Gesetz aufzuheben, waren
bisher erfolglos. Der FoeBuD hat nun die Anw&#228;lte Dominik Boecker und Thomas Stadler mit einer Verfassungsbeschwerde beauftragt.
Betroffen vom Zugangserschwerungsgesetz sind:
1. Alle Internetnutzer, denen damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die B&#252;rgerrechts- und Datenschutzorganisation FoeBuD e.V. ruft auf zur Unterzeichnung einer Verfassungsbeschwerde gegen Internetsperren. Das<br />
so genannte Zugangserschwerungsgesetz ist seit dem 23. Februar 2010 in Kraft. Alle politischen Initiativen, dieses Gesetz aufzuheben, waren<br />
bisher erfolglos. Der FoeBuD hat nun die Anw&#228;lte Dominik Boecker und Thomas Stadler mit einer Verfassungsbeschwerde beauftragt.</p>
<p>Betroffen vom Zugangserschwerungsgesetz sind:</p>
<p>1. Alle Internetnutzer, denen damit der freie Zugang zu Informationen<br />
   verwehrt werden kann,</p>
<p>2. Webseitenbetreiber, die bef&#252;rchten m&#252;ssen, dass ihre Webseite<br />
   versehentlich auf eine Sperrliste kommt und</p>
<p>3. Internet Service Provider, die gesetzlich gezwungen sind, die<br />
   Netzsperren umzusetzen.</p>
<p>Alle Betroffenen k&#246;nnen sich bis zum 12. Februar 2011 an der Verfassungsbeschwerde gegen die drohende Internetzensur beteiligen.<br />
Sie m&#252;ssen daf&#252;r nur ein Formular ausf&#252;llen und es ausgedruckt an den FoeBuD senden, der die Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe einreichen<br />
wird. Die Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist kostenfrei, zur Finanzierung wird um Spenden gebeten.</p>
<p>Das Online-Formular zum Unterzeichnen und weitere Informationen finden Sie unter: http://www.foebud.org/netzsperren<br />
Die Verfassungsbeschwerde wird am 21. Februar 2011 beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.</p>
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		<title>Openleaks: Konkurrenz f&#252;r Wikileaks ?</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 18:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer dieser Tage den Namen Daniel Domscheid-Berg im Internet sucht, wird tausende Eintr&#228;ge finden. Immer wieder gibt es dabei den Hinweis, er sei im Streit beim Enth&#252;llungsportal Wikileaks ausgestiegen. Domscheid-Berg vermeidet dieses Wort und spricht lieber von &#8220;Differenzen&#8221; &#252;ber die Ausrichtung. Und bei aller Kritik am Personenkult um Wikileaks-Gr&#252;nder Julian Assange betont sein ehemaliger Weggef&#228;hrte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer dieser Tage den Namen Daniel Domscheid-Berg im Internet sucht, wird tausende Eintr&#228;ge finden. Immer wieder gibt es dabei den Hinweis, er sei im Streit beim Enth&#252;llungsportal Wikileaks ausgestiegen. Domscheid-Berg vermeidet dieses Wort und spricht lieber von &#8220;Differenzen&#8221; &#252;ber die Ausrichtung. Und bei aller Kritik am Personenkult um Wikileaks-Gr&#252;nder Julian Assange betont sein ehemaliger Weggef&#228;hrte die aus seiner Sicht bleibenden Verdienste.Dazu z&#228;hle die Debatte dar&#252;ber, was &#252;berhaupt geheim gehalten werden darf, sagte Domscheit-Berg in einem Interview mit der Deutschen Welle. &#8220;Was passiert eigentlich hinter den Kulissen, wenn man den Vorhang einmal richtig aufmacht?&#8221;, fragt der 32-J&#228;hrige. Wikileaks habe diese Frage in die Wohnzimmer der ganzen Welt getragen. Domscheid-Berg st&#246;rt sich allerdings an der Monopol-Stellung des Enth&#252;llungsportals, f&#252;r das er bis vergangenen September selbst gearbeitet hat. Mit der Gr&#252;ndung seiner eigenen Plattform unter dem Namen &#8220;Openleaks&#8221; wolle der Berliner mehr Quantit&#228;t und Qualit&#228;t in die Szene bringen, ohne sich von der urspr&#252;nglichen Idee zu verabschieden.<br />
Er halte es f&#252;r den richtigen Ansatz, m&#246;glichst viel zu publizieren und m&#246;glichst wenig zu filtern. Doch gebe es immer wieder F&#228;lle, in denen man abw&#228;gen m&#252;sse, ob eine Ver&#246;ffentlichung richtig sei, meint Domscheit-Berg. &#8220;Ich glaube, dass es wesentlich besser w&#228;re, an diesem Prozess mehr Menschen mit Erfahrung zu beteiligen&#8221;, betont der Ex-Wikileaks-Mann, der eigenen Angaben zufolge etwa zehn Mitstreiter hat.</p>
<p>Problematisch findet Domscheit-Berg die Art und Weise der scheibchenweise ver&#246;ffentlichten Geheimdokumente aus den USA und anderen L&#228;ndern, mit denen Wikileaks seit Wochen weltweit Schlagzeilen liefert. Diese Dokumente entfalteten ihre Wirkkraft auch durch die exklusive Zusammenarbeit mit einflussreichen Medien wie dem &#8220;Spiegel&#8221; in Deutschland oder dem &#8220;Oberserver&#8221; in Gro&#223;britannien. Domscheid-Berg favorisiert f&#252;r sein Portal ein anderes Modell: Menschen, die brisante Informationen anonym ver&#246;ffentlichen m&#246;chten, sollen selbst entscheiden k&#246;nnen, wie und durch wen das geschieht.<br />
Sein Portal sei lediglich ein Dienstleister, der die Informationen auf Plausibilit&#228;t und Wahrheitsgehalt &#252;berpr&#252;fe. Publiziert werden k&#246;nnten sie durch klassische Medien, aber auch von Nichtregierungsorganisationen, nennt Domscheit-Berg einen Unterschied zu Wikileaks. Infrage k&#228;men etwa Greenpeace oder Foodwatch &#8211; alle, die sich damit besch&#228;ftigen, &#8220;zum Beispiel die Industrie unabh&#228;ngig zu kontrollieren&#8221;. Auch bei den Gewerkschaften gebe es sicherlich Bedarf. Mit dem Projekt solle eine Grundlage daf&#252;r geschaffen werden, dass es in Zukunft mehr solcher Plattformen im Internet geben k&#246;nne, sagt Domscheit-Berg.</p>
<p>Wichtigster Baustein des neuen Enth&#252;llungsportals ist ein sogenannter anonymer Briefkasten. Er soll all jenen zur Verf&#252;gung stehen, die geheime Dokumente ver&#246;ffentlichen wollen, ohne Gefahr zu laufen, enttarnt zu werden. Der klassische Weg sei bisher, brisante Informationen per Post an eine Redaktion zu schicken oder sich heimlich mit einem Journalisten zu treffen. Die Schwelle, so zu verfahren, sei aber oft sehr hoch, findet Domscheit-Berg. Man m&#252;sse Vertrauen haben zu jemandem, mit dem man Kontakt aufnimmt. Oder man schlafe eine Nacht dar&#252;ber und &#252;berlege es sich anders, verliere vielleicht den Mut, mutma&#223;t Domscheit-Berg. Das Internet biete da ganz andere Chancen.</p>
<p>(Quelle: Deutsche Welle)</p>
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		<title>Google Maps mit Humor</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 16:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[1. &#214;ffne Google Maps
2. Route berechnen
3. &#8216;Japan&#8217; als Start
4. &#8216;China&#8217; als Ziel
5. Scroll runter bis Punkt &#8216;43&#8242; 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. &#214;ffne Google Maps<br />
2. Route berechnen<br />
3. &#8216;Japan&#8217; als Start<br />
4. &#8216;China&#8217; als Ziel<br />
5. Scroll runter bis Punkt &#8216;43&#8242; </p>
]]></content:encoded>
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		<title>ACTA Parlamentarier verlangen Rechtsgutachten</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 12:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Blogview]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneut hagelte es im europ&#228;ischen Parlament Kritik f&#252;r das geplante Anti-Piraterieabkommen ACTA. Abgeordnete forderten die Kommission auf ein Rechtsgutachten zu erstellen. Dieses solle festhalten, dass eine Gesetzesanpassung in &#8211; von ACTA betroffenen &#8211; L&#228;ndern nicht notwendig sei. Es wird kritisiert, dass die Auswirkungen des Abkommens auf die B&#252;rger nicht absch&#228;tzbar seien. 
Solange die EU Kommission [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erneut hagelte es im europ&#228;ischen Parlament Kritik f&#252;r das geplante Anti-Piraterieabkommen ACTA. Abgeordnete forderten die Kommission auf ein Rechtsgutachten zu erstellen. Dieses solle festhalten, dass eine Gesetzesanpassung in &#8211; von ACTA betroffenen &#8211; L&#228;ndern nicht notwendig sei. Es wird kritisiert, dass die Auswirkungen des Abkommens auf die B&#252;rger nicht absch&#228;tzbar seien. </p>
<p>Solange die EU Kommission kein Rechtsgutachten erstellt habe stehe nicht fest, ob ACTA &#252;ber geltendes Strafrecht hinausgehe &#8211; so der deutsche Gr&#252;ne, Jan Philipp Albrecht. Francoise Castex von den franz&#246;sischen Sozialisten fragte gen Kommission, wie man die „Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung&#8221; und damit verbundenen Sanktionen beurteile. Eva Lichtenberger, von den Gr&#252;nen, sucht nach einer Definition f&#252;r &#8220;kommerziell motivierte&#8221; Urheberrechtsverletzungen.</p>
<p>Castex erkl&#228;rte, dass das Parlament kein Abkommen unterschreiben k&#246;nne, worin die Kompetenzen des vorgesehenen ACTA-Komitees nicht klar festgelegt und eingeschr&#228;nkt seien.</p>
<p>Auch in den USA gibt es Skepsis gegen&#252;ber ACTA, unter anderem k&#246;nne das Abkommen gegen das US-Patentrecht und damit verbundene Schadenersatzforderungen versto&#223;en.</p>
<p>EU-Handelskommissar, Karl De Gucht, wirft den Parlamentariern vor, kein Vertrauen in Kommission, EU Rat, nationale Regierungen und B&#252;rgerbeauftragte der EU zu haben. De Gucht verteidigte bereits in der Vergangenheit, dass die Entw&#252;rfe zu ACTA geheim gehalten wurden.</p>
<p>Bereits vor zwei Wochen wurde der letzte Enwurf von ACTA fertiggestellt und &#246;ffentlich gemacht. Beteiligte erkl&#228;rten, dass nur noch kleinere Anpassungen fehlten, der Entwurf im Gro&#223;en und Ganzen jedoch der Enfassung entspreche.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicht juristische Randnotiz..</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 07:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spaß und Unsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Das muss man mal so f&#252;r die Ewigkeit festhalten&#8230;.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das muss man mal so f&#252;r die Ewigkeit festhalten&#8230;.</p>
<p><img class="alignnone" title="Tabelle" src="http://dennisheinemeyerde.webtagebuch.net/files/2010/09/Tabelle-f&#252;nfterspieltag.jpeg" alt="" width="483" height="533" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ebay &#8211; &#196;nderung der Datenschutzerkl&#228;rung ab 1. November 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 07:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sehr geehrtes eBay-Mitglied,
wir m&#246;chten Sie in dieser E-Mail &#252;ber Neuerungen und Verbesserungen informieren, die wir im Bereich des Datenschutzes vornehmen.
F&#252;r uns ist der verl&#228;ssliche Umgang mit Ihren Daten von gr&#246;&#223;ter Wichtigkeit. Vor diesem Hintergrund aktualisieren wir unsere Datenschutzerkl&#228;rung zum 1. November 2010 und f&#252;hren weltweit in allen eBay-Unternehmen interne Regelungen ein, mittels derer wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Sehr geehrtes eBay-Mitglied,</p>
<p>wir m&#246;chten Sie in dieser E-Mail &#252;ber Neuerungen und Verbesserungen informieren, die wir im Bereich des Datenschutzes vornehmen.</p>
<p>F&#252;r uns ist der verl&#228;ssliche Umgang mit Ihren Daten von gr&#246;&#223;ter Wichtigkeit. Vor diesem Hintergrund aktualisieren wir unsere Datenschutzerkl&#228;rung zum 1. November 2010 und f&#252;hren weltweit in allen eBay-Unternehmen interne Regelungen ein, mittels derer wir uns verbindlich verpflichten, Datenschutz auf<br />
dem Niveau der europ&#228;ischen Datenschutz-Richtlinie zu gew&#228;hrleisten (sogenannte &#8220;Binding Corporate Rules&#8221;).</p>
<p>Als Betreiber eines globalen Marktplatzes beobachten wir zunehmend mehr grenz&#252;berschreitenden Handel, sowohl innerhalb der Europ&#228;ischen Union, als auch weltweit. So macht zum Beispiel ein<br />
g&#252;nstiger Wechselkurs des Euro zum US-Dollar oder zum britischen Pfund Eink&#228;ufe in Gro&#223;britannien oder den USA oft sehr attraktiv. Die Aktualisierung der Datenschutzrichtlinie dient daher vor allem der Harmonisierung der Datenschutzrichtlinien unserer 43 internationalen M&#228;rkte.</p>
<p>eBay vereinheitlicht seine Datenschutzerkl&#228;rungen, um auf diese Weise weltweit ein einheitliches und gleich hohes Datenschutzniveau nach europ&#228;ischen Standards zu gew&#228;hrleisten. Dazu hat eBay Binding Corporate Rules eingef&#252;hrt, die im Herbst 2009 von der Luxemburger Datenschutzaufsichtsbeh&#246;rde (CNPD) gepr&#252;ft und akzeptiert worden sind. Die Datenschutzbeh&#246;rden der weiteren<br />
13 EU-Mitgliedsstaaten, in denen eBay Marktpl&#228;tze betreibt, haben sich der Einsch&#228;tzung der CNPD<br />
im Rahmen eines gegenseitigen Anerkennungsverfahrens angeschlossen. Das bedeutet, dass die<br />
14 EU-Mitgliedsstaaten, in denen eBay aktiv ist, die Datenschutzregeln und -standards von eBay<br />
akzeptiert haben. Im Gegensatz zum Safe Harbor Programm der USA sind die Corporate Binding Rules in ihrem Geltungsbereich nicht auf die USA beschr&#228;nkt, sondern gelten weltweit verbindlich f&#252;r alle eBay-Unternehmen.</p>
<p>Bisher waren die eBay International AG mit Sitz in der Schweiz und die eBay Europe S.à r.l. mit Sitz<br />
in Luxemburg die gemeinsam verantwortliche Stelle f&#252;r Ihre Daten im Sinne des Datenschutzrechts.<br />
Zur Vereinfachung wird zuk&#252;nftig ausschlie&#223;lich die eBay Europe S.à r.l. zust&#228;ndig sein,<br />
mit der Sie auch bereits heute Ihr Vertragsverh&#228;ltnis haben. Hierdurch wird der Luxemburger<br />
Datenschutzbeauftragte die f&#252;r eBay alleinige zust&#228;ndige Datenschutzaufsichtsbeh&#246;rde mit einem einheitlichen Datenschutzrechtsrahmen f&#252;r die eBay-Nutzer innerhalb der Europ&#228;ischen Union.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich haben wir diese &#196;nderungen und die neue Datenschutzerkl&#228;rung vorab mit dem<br />
Luxemburger Datenschutzbeauftragen abgestimmt.</p>
<p>Die ge&#228;nderte Datenschutzerkl&#228;rung wird zum 1. November 2010 in Kraft treten.</p>
<p>Sollten Sie eBay zu den ge&#228;nderten Datenschutzbestimmungen nicht mehr nutzen wollen, k&#246;nnen Sie<br />
der neuen Datenschutzerkl&#228;rung bis sp&#228;testens 31. Oktober 2010 widersprechen und Ihr Mitgliedskonto bei eBay schlie&#223;en. Sollten Sie eBay ab dem 01. November 2010 weiterhin nutzen, gilt die neue Datenschutzerkl&#228;rung als akzeptiert.</p>
<p>Im Folgenden haben wir einige Informationen f&#252;r Sie zusammengestellt:</p>
<p>Zur neuen Datenschutzerkl&#228;rung</p>
<p>Zu den &#8220;eBay Binding Corporate Rules&#8221;</p>
<p>Fragen und Antworten zur neuen Datenschutzerkl&#228;rung</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>Scott Shipman<br />
Konzerndatenschutzbeauftragter 	Steve Kenny<br />
Leiter Datenschutz, EU</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommissionsvorschlag unzureichend &#8211; Bundesregierung muss sich im Ministerrat f&#252;r strengeres Mandat einsetzen</title>
		<link>http://dennisheinemeyerde.webtagebuch.net/2010/09/21/kommissionsvorschlag-unzureichend-bundesregierung-muss-sich-im-ministerrat-fuer-strengeres-mandat-einsetzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 16:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits zu Jahresbeginn hatte Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat an das EU-Parlament appelliert, bei dem anstehenden Votum &#252;ber den laufenden Transfer von Flugpassagierdaten in die USA den bislang &#8220;unzureichenden&#8221; Schutz der Privatsph&#228;re der EU-B&#252;rger zu verbessern. Nun liegt ein neuer Mandatsentwurf der EU-Kommission f&#252;r die Neugestaltung der Fluggastdatenweitergabeabkommen vor.
Der Entwurf ist trotz einiger wichtiger Bestimmungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zu Jahresbeginn hatte Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat an das EU-Parlament appelliert, bei dem anstehenden Votum &#252;ber den laufenden Transfer von Flugpassagierdaten in die USA den bislang &#8220;unzureichenden&#8221; Schutz der Privatsph&#228;re der EU-B&#252;rger zu verbessern. Nun liegt ein neuer Mandatsentwurf der EU-Kommission f&#252;r die Neugestaltung der Fluggastdatenweitergabeabkommen vor.<br />
Der Entwurf ist trotz einiger wichtiger Bestimmungen unzureichend. Mehrfach hatte das EU-Parlament deutlich gemacht, dass eine generelle Massenauswertung europ&#228;ischer Fluggastdaten zur Kriminalit&#228;tsbek&#228;mpfung nicht gerechtfertigt ist. In der Parlamentsresolution vom Mai wurde mit gro&#223;er Mehrheit beschlossen, dass die Weitergabe von PNR-Fluggastdaten den europ&#228;ischen Datenschutzstandards entsprechen muss. Dies schlie&#223;t einen generellen Zugriff auf personenbezogene Daten sowie eine andauernde Speicherung ohne konkreten Anhaltspunkt aus. Damit darf auf Fluggastdaten nur zugegriffen werden, wenn konkrete Verdachtsmomente gegen eine Person vorliegen. Um einen andauernden Konflikt mit geltendem EU-Recht zu verhindern, m&#252;ssen diese grunds&#228;tzlichen Grenzen in den Verhandlungen klar benannt werden. Nur mit einem strikten Mandat wird es am Ende ein Abkommen geben, dass Parlament und Rat tats&#228;chlich annehmen k&#246;nnen.</p>
<p>Die j&#252;ngsten Urteile des Bundesverfassungsgerichts zeigen eindeutig, wo die Grenzen f&#252;r eine anlassunabh&#228;ngige Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten liegen. Wenn &#252;berhaupt, dann sind solche Datensammlungen nur in wenigen Ausnahmef&#228;llen zul&#228;ssig und mit hohen und strengen Zugriffsh&#252;rden sowie kurzen Speicherfristen zu versehen. Die derzeit ohne legitimierte Rechtsgrundlage stattfindende und durch die Abkommen zu regelnde Weitergabe von PNR-Fluggastdaten widerspricht dieser auch vom Europ&#228;ischen Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte verfolgten Rechtsprechung. Wer dies nicht deutlich benennt, akzeptiert den gef&#228;hrlichen Paradigmenwechsel hin zum Generalverdacht, der in der Sicherheitspolitik der vergangenen Jahre stattgefunden hat.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>De-Mail: Beh&#246;rden lesen mit</title>
		<link>http://dennisheinemeyerde.webtagebuch.net/2010/09/18/de-mail-behoerden-lesen-mit/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 12:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der De-Mail will das Bundesinnenministerium eigenen Angaben zufolge die &#8220;nicht-anonyme und sichere elektronische Kommunikation zum Normalfall&#8221; werden lassen. &#8220;Zum Normalfall wird aber eher, dass Strafverfolgungs- und Sicherheitsbeh&#246;rden besonders vertrauliche Kommunikation, die heute aus gutem Grund noch vorwiegend postalisch oder m&#246;glichst anonym abgewickelt wird, ohne richterlichen Beschluss einsehen beziehungsweise mitlesen k&#246;nnen&#8221;, erkl&#228;rt Rene Zoch, 2. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der De-Mail will das Bundesinnenministerium eigenen Angaben zufolge die &#8220;nicht-anonyme und sichere elektronische Kommunikation zum Normalfall&#8221; werden lassen. &#8220;Zum Normalfall wird aber eher, dass Strafverfolgungs- und Sicherheitsbeh&#246;rden besonders vertrauliche Kommunikation, die heute aus gutem Grund noch vorwiegend postalisch oder m&#246;glichst anonym abgewickelt wird, ohne richterlichen Beschluss einsehen beziehungsweise mitlesen k&#246;nnen&#8221;, erkl&#228;rt Rene Zoch, 2. Vorsitzender von &#8220;no abuse in internet&#8221; (naiin). Die gemeinn&#252;tzige Nichtregierungsorganisation, die von der Netzgemeinde und Internet-Wirtschaft getragen wird, sieht in dem vorliegenden Gesetzesentwurf zur De-Mail die B&#252;rgerrechte nicht ausreichend ber&#252;cksichtigt.</p>
<p>&#8220;Der Schutz der Privatsph&#228;re scheint den politisch Verantwortlichen immer nur dann wichtig zu sein, wenn es um den Datenschutz in der Privatwirtschaft geht. Geht es aber um staatliche Eingriffe, scheint dieser offenbar keine gro&#223;e Rolle mehr zu spielen&#8221;, kritisiert der stellvertretende naiin-Vorsitzende.</p>
<p>In der Tat d&#252;rfte den Wenigsten der Hunderttausenden B&#252;rger, die sich bisher im Rahmen der seit Anfang Juli laufenden Vorregistrierungsphase ihre pers&#246;nliche De-Mail-Adresse gesichert haben, bewusst sein, dass die De-Mail-Anbieter auf Anfrage der Strafverfolgungsbeh&#246;rden ihre Nutzernamen samt Passw&#246;rter herausgeben m&#252;ssen. Ein Richter bleibt au&#223;en vor.</p>
<p>Sogar private Dritte k&#246;nnen auf einfachem Wege &#8211; zum Teil sensible &#8211; pers&#246;nliche Daten von einem De-Mail-Nutzer bei den Anbietern anfordern: Hierzu z&#228;hlen neben dem vollst&#228;ndigen Namen und die Anschrift auch das Geburtsdatum. &#8220;Die beteiligten Internet-Anbieter werden auch bei der De-Mail in die unangenehme Rolle des Hilfssheriffs gedr&#228;ngt. Sie haben keine Gewissheit dar&#252;ber, ob die Anfragen seitens der Strafverfolgungsbeh&#246;rden und Geheimdienste im Einzelnen &#252;berhaupt durch hinreichende Verdachtsmomente gerechtfertigt sind&#8221;, so Zoch. (Quelle: <a href="http://www.net-tribune.de/nt/node/28309/news/De-Mail-Behoerden-lesen-mit/site/2">Net-Tribune</a>)</p>
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		<title>Einschr&#228;nkungen von ACTA</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 13:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das lange Dr&#228;ngen des EU-Parlaments auf Einschr&#228;nkungen des ACTA-Abkommens zur Produktpirateriebek&#228;mpfung zeigt erste Wirkung. Im neuen Abkommensentwurf sind erhebliche &#196;nderungen insbesondere bei verpflichtenden Sanktionsma&#223;nahmen und Strafrechtsbestimmungen vorgenommen worden. Dies ist ein klarer Erfolg des EU-Parlaments, nicht zuletzt Dank des hartn&#228;ckigen Einsatzes der Gr&#252;nen Fraktion. Die gestern von der Mehrheit der ParlamentarierInnen angenommene schriftliche Erkl&#228;rung unterstreicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das lange Dr&#228;ngen des EU-Parlaments auf Einschr&#228;nkungen des ACTA-Abkommens zur Produktpirateriebek&#228;mpfung zeigt erste Wirkung. Im neuen Abkommensentwurf sind erhebliche &#196;nderungen insbesondere bei verpflichtenden Sanktionsma&#223;nahmen und Strafrechtsbestimmungen vorgenommen worden. Dies ist ein klarer Erfolg des EU-Parlaments, nicht zuletzt Dank des hartn&#228;ckigen Einsatzes der Gr&#252;nen Fraktion. Die gestern von der Mehrheit der ParlamentarierInnen angenommene schriftliche Erkl&#228;rung unterstreicht nochmal die schon in der Parlamentsresolution vom M&#228;rz klar ge&#228;u&#223;erte Kritik des EU-Parlaments. Gerade das umstrittene Internetkapitel ist danach nicht tragbar. Es geht &#252;ber die blo&#223;e Bek&#228;mpfung der Produktpiraterie weit hinaus und unterl&#228;uft mit seinen vagen Formulierungen den Rahmen des im vergangenen Jahr von Parlament und Rat ausgehandelten EU-Telekompaketes.&#8221;</p>
<p>Statt die kritisierten Ma&#223;nahmen schlicht zu streichen, werden die Formulierungen im ACTA-Entwurf lediglich unpr&#228;ziser gestaltet. So wird das Abkommen eher mehr als weniger Probleme aufwerfen. Absolut unklar bleibt, ob mit Hilfe des Abkommens eine schleichende Einf&#252;hrung von Softwarepatenten, einer Drittverantwortlichkeit von Internetprovidern und Ma&#223;nahmen wie Internetsperren erreicht werden soll. Auch die massive Erschwerung des Medikamentenhandels durch ACTA ist nicht auszuschlie&#223;en. Bestimmungen zum Schutze von VerbraucherInnen- und Menschenrechten fehlen. Zudem wurden die Forderungen der ParlamentarierInnen nach mehr Transparenz in den Verhandlungen nicht erf&#252;llt. Erneut toleriert die EU-Kommission, dass die USA auf Geheimniskr&#228;merei beharren. Damit verhindert sie eine parlamentarische und &#246;ffentliche Debatte &#252;ber dieses weitreichende Abkommen.</p>
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		<title>Erleichterte Kommunikation per De-Mail ?</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 09:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit kurzem gibt es den »E-Postbrief«.  Zun&#228;chst hatte sich eine Arbeitsgruppe des Innenministeriums damit besch&#228;ftigt, eine Prozedur f&#252;r den Versand rechtsverbindlicher E-Mails zu entwickeln. Zahlreiche Internet-Provider, die Deutsche Telekom und die Post arbeiteten anschlie&#223;end etliche Jahre lang gemeinsam an der Idee: Ziel des Verfahrens ist die zweifelsfreie Identifikation von Sender und Empf&#228;nger einer E-Mail.
Bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit kurzem gibt es den »E-Postbrief«.  Zun&#228;chst hatte sich eine Arbeitsgruppe des Innenministeriums damit besch&#228;ftigt, eine Prozedur f&#252;r den Versand rechtsverbindlicher E-Mails zu entwickeln. Zahlreiche Internet-Provider, die Deutsche Telekom und die Post arbeiteten anschlie&#223;end etliche Jahre lang gemeinsam an der Idee: Ziel des Verfahrens ist die zweifelsfreie Identifikation von Sender und Empf&#228;nger einer E-Mail.<br />
Bis zum Ende dieses Jahres soll nun ein B&#252;rgerportalgesetz verabschiedet werden, das diese Art der elektronischen Briefkommunikation vor allem f&#252;r den Gesch&#228;fts- und Beh&#246;rdenverkehr regelt. Aus Sorge um das eigene herk&#246;mmliche Briefgesch&#228;ft zog sich die Post im Laufe der Entwicklung zur&#252;ck und bietet nun den »E-Postbrief« an. Web.de, GMX und die Deutsche Telekom wollen zum Jahreswechsel das Konkurrenzprodukt »De-Mail« auf den Markt bringen. Jeder Nutzer des »E-Postbriefs« soll nach erfolgreicher Anmeldung in der Lage sein, Empf&#228;ngern ein rechtsverbindliches Schreiben zukommen zu lassen.<br />
»De-Mail«  beh&#228;lt es sich vor, die Korrespondenz selbst auf Viren und Spam zu &#252;berpr&#252;fen. Die Anbieter erkl&#228;ren ausdr&#252;cklich, dass keine gesicherte Ende-zu-Ende-Kommunikation stattfindet, der Brief also nicht unangetastet und vertraulich &#252;bermittelt wird. Die Sicherheit ist Sache des Anbieters, es ist zu bef&#252;rchten, dass »De-Mail« dieses geplante Vorgehen als Beweis der eigenen Vertrauensw&#252;rdigkeit vermarkten wird.<br />
Warum staatliche Beh&#246;rden und Unternehmen die Verbreitung des elektronischen Einschreibens vorantreiben, liegt auf der Hand. Immerhin geht es um einen Betrag zwischen 40 und 70 Millionen Euro, der j&#228;hrlich eingespart werden k&#246;nnte.<br />
 Die Testphase von »De-Mail« in Friedrichshafen stie&#223; bei den Anwendern &#252;berwiegend auf Begeisterung, Bedenken werden anscheinend dem unb&#228;ndigen Always-Online-Wunsch untergeordnet.</p>
<p>»Wir bringen das Briefgeheimnis ins Internet.« Der Slogan der Post ist falsch. Den Allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen f&#252;r Privatkunden des »E-Postbriefs« zufolge unterliegt dieser lediglich den Vorgaben der Telekommunikations-&#220;berwachungsverordnung (TK&#220;V) und des Telekommunikationsgesetzes (TKG), aber nicht dem Briefgeheimnis. Dieses wird in Artikel 10 des Grundgesetzes garantiert. § 113 TKG dagegen gew&#228;hrt Ermittlungsbeh&#246;rden umfangreichen Zugriff auf elektronische Korrespondenz.</p>
<p>Die M&#246;glichkeit, Kommunikationspartner im Internet zweifelsfrei zu identifizieren, besteht seit fast zwei Jahrzehnten. Die 1991 von Philip Zimmerman entwickelte Software »Pretty Good Privacy« (PGP) gew&#228;hrleistet nicht nur die Vertraulichkeit in der E-Mail-Korrespondenz, sondern auch die Authentizit&#228;t des Absenders. PGP und seine Derivate wie der Gnu Privacy Guard fanden jedoch nie gr&#246;&#223;ere Verbreitung. Die Gr&#252;nde f&#252;r das Scheitern sind zahlreich. Bis heute darf kryptografische Software in vielen L&#228;ndern nicht oder nur in stark eingeschr&#228;nkter Funktion verwendet werden. Auch setzt Open-PGP-Software ein gewisse Bereitschaft des Nutzers voraus, sich mit der Materie auseinandersetzen. Doch Kriminalisierung und technische H&#252;rden sind nicht die einzigen Gr&#252;nde f&#252;r die geringe Akzeptanz. Open-PGP verfolgt einen puristischen Ansatz, bei dem es nur darum geht, auf dem Weg der Nachricht zwischen den Kommunikationspartnern jederzeit ein Verschl&#252;sselung zu garantieren. Entwicklungen hin zu einer halbttransparenten Verschl&#252;sselung und Signierung waren f&#252;r die Verfechter von Open-PGP-Software unbefriedigend.<br />
Zweifellos ist der Wunsch nach einer Welt ohne Spam berechtigt. Dass der »E-Postbrief« dieses Versprechen einl&#246;sen wird, ist unwahrscheinlich. In einer weiteren Passage der Gesch&#228;ftsbedingungen hei&#223;t es: »Falls der Ver&#246;ffentlichung der Daten im Adressverzeichnis zugestimmt wurde, k&#246;nnen diese Angaben von der Deutschen Post AG an andere registrierte Gesch&#228;ftskunden/Versender auf Anfrage auch beauskunftet werden.« Gesch&#228;ftsleute, die mit Adressen und anderen personenbezogenen Daten handeln, werden so eingeladen, die Informationen aus dem Adressverzeichnis gewinnbringend zu verh&#246;kern. </p>
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